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Steuernuss 3 / 2021

Die Aufgabenstellung

Gernot handelt mit elektronischen Geräten. 2019 hat er seine Geschäftsräumlichkeiten aufwendig umgebaut. Das Finanzamt weigert sich aber, ihm sein Vorsteuerguthaben von mehr als EUR 100.000,– zurückzuerstatten. Denn angeblich weist die Rechnung des Generalbauunternehmers einen Formalfehler auf. Erst nach einem Beschwerdeverfahren schreibt das Finanzamt Gernot die Vorsteuer im Herbst 2021 gut.

Was kann unser Elektrohändler neuerdings unternehmen, um sich für die entgangene Liquidität schadlos zu halten?

  1. Gernot fordert Schadenersatz vom Generalbauunternehmer.
  2. Gernot kann beim Finanzamt Zinsen beantragen.
  3. Gernot darf sich einen Laptop für private Zwecke entnehmen.
  4. Gernot hat Anspruch auf einen Ausfallbonus.

Die Lösung

Die richtige Antwort lautet b). Der Verwaltungsgerichtshof hat Ende Juni 2021 entschieden, dass Unternehmer Anspruch auf Verzinsung von Vorsteuerguthaben haben, wenn der Fiskus diese Guthaben verspätet zuerkennt (Ro 2017/15/0035). Ab welchem Zeitpunkt und in welcher Höhe exakt Zinsen zustehen, muss der österreichische Gesetzgeber erst regeln.

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Steuernuss 2 / 2021

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