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Steuernuss 2 / 2019

Die Aufgabenstellung

Die Europäische Kommission hat die österreichische Müller GmbH in einem Kartellverfahren zu einer Geldstrafe wegen Preisabsprachen und unlauteren Wettbewerbs verurteilt. Für die Gesellschaft setzte es nicht nur die Strafe, sondern auch hohe Rechts- und Beratungskosten. Der neue Geschäftsführer der Müller GmbH fragt nun seinen Steuerberater, welche der angefallenen Aufwendungen die Gesellschaft steuerlich berücksichtigen kann.

 

  1. die Geldstrafe
  2. die Beratungskosten der Rechtsanwaltskanzlei
  3. die Vorsteuer aus der Rechtsanwaltsrechnung
  4. die Reisekosten der Gattin, die den Geschäftsführer zu den Verhandlungen in Brüssel begleitet hatte

Die Lösung

Die richtigen Antworten sind b und c. Egal, ob Schuld- oder Freispruch: Die Kosten eines Strafverfahrens sind abzugsfähig, wenn der strafrechtliche Vorwurf, gegen den sich der Betriebsinhaber zur Wehr setzt, ausschließlich und unmittelbar aus seiner beruflichen (betrieblichen) Sphäre erklärbar und damit betrieblich veranlasst ist. Ebenso steht der Vorsteuerabzug zu. Der Abzug der Geldstrafe wäre mit dem Strafzweck jedoch unvereinbar.

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Steuernuss 1 / 2019

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