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Steuernuss 2 / 2018

Die Aufgabenstellung

Hartwig hält die Mehrheit der Anteile der L&F GmbH. Als Geschäftsführer steht ihm ein Firmen-Pkw der oberen Mittelklasse zur Verfügung. Hartwig muss aber die auf die Privatnutzung entfallenden Jahrzeugkosten der L&F GmbH ersetzen. Der Lohnverrechner der Gesellschaft hat von einer neuen VwGH-Entscheidung gehört und rätselt nun: Von welcher Basis gilt es die Kommunalsteuer und den Dienstgeberbeitrag für die Pkw-Nutzung von Hartwig zu berechnen?

Die Bemessungsgrundlage für die Lohnnebenkosten ist:

  1. null
  2. der Kfz-Sachbezug laut Sachbezugsverordnung
  3. der gesamte Fahrzeugaufwand laut Buchhaltung der GmbH
  4. das Kilometergeld für die beruflich gefahrenen Strecken

Die Lösung

Die richtige Antwort lautet a). Der VwGH hat im April 2018 eine richtungweisende Entscheidung getroffen: Nur die auf die private Nutzung entfallenden Kosten eines Firmen-Pkw können Grundlage für Lohnnebenkosten sein. Wenn also ein Gesellschafter-Geschäftsführer den privaten Aufwand ersetzt, liegt kein Vorteil aus der Privatnutzung vor und daher auch keine Basis für die Berechnung von Kommunalsteuer und Dienstgeberbeitrag.

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Steuernuss 1 / 2018

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