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Steuernuss 1 / 2021

Die Aufgabenstellung

Gernot arbeitete im Jahr 2020 coronabedingt vermehrt im Homeoffice. Dafür hat er sich einen Arbeitsplatz im Familienwohnzimmer eingerichtet und einen schicken Schreibtisch sowie einen Drehstuhl um EUR 900,– angeschafft. Nun möchte Gernot in seiner Arbeitnehmerveranlagung diese Anschaffungskosten steuerlich geltend machen. Was hat Gernot bei der Steuererklärung 2020 zu beachten?

  1. Der Schreibtisch ist auf eine Nutzungsdauer von acht Jahren abzuschreiben.
  2. Gernot muss mindestens 26 Tage im Homeoffice gearbeitet haben.
  3. Gernots Kinder dürfen den Schreibtisch nicht benutzt haben.
  4. Die Schreibtischkosten sind mit dem Homeoffice-Pauschale abgegolten.

Die Lösung

Die richtige Antwort lautet b). Gernot arbeitet im Familienwohnzimmer, also nicht in einem anerkannten Arbeitszimmer. In diesem Fall wird für die steuerliche Berücksichtigung von Ausgaben für ergonomisches Mobiliar im Homeoffice eines Arbeitnehmers vorausgesetzt, dass er zumindest 26 Homeoffice-Tage im Kalenderjahr geleistet hat. Die Möbelkosten von EUR 900,– kann er 2020 mit maximal EUR 150,– als Werbungskosten berücksichtigen – unabhängig von der Nutzungsdauer. 2021 bis 2023 macht Gernot dann den Überschreitungsbetrag geltend, sofern er weiterhin an zumindest 26 Tagen jährlich zu Hause arbeitet. Übrigens hat Gernot auch dann Anspruch auf den Werbungskostenabzug, wenn seine Kinder den ergonomischen Schreibtisch und den Sessel mitverwenden. Denn er hat das Mobiliar angeschafft und nutzt es beruflich. Die Homeoffice-Pauschale kürzt die absetzbaren Möbelkosten nicht und gilt außerdem erst ab 2021.

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Steuernuss 4 / 2020

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