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BFG: Kosten für „Arbeitswohnung“ als Werbungskosten

Die Kosten für eine ausschließlich als Arbeitsplatz genutzte Wohnung sind als Werbungskosten abzugsfähig, wenn die „Arbeitswohnung“ für eine bestimmte Erwerbstätigkeit „unzweifelhaft sinnvoll“ ist.

Ein international tätiges Medizintechnik-Unternehmen beschäftigt eine Key-Account-Managerin. Es stellt der Frau ein 20 Quadratmeter großes Büro zur Verfügung. Aber auch andere Kollegen nutzen den Raum – keine guten Voraussetzungen für hochkonzentrierte Arbeit und wichtige Telefonate mit Primarärzten oder Krankenhausdirektoren. Die Managerin zieht sich daher in eine „Arbeitswohnung“ zurück. Dort hat sie auch genug Platz für ihre Arbeits- wie Verkaufsmaterialien. Und sie macht die Ausgaben als Werbungskosten geltend. Denn bei der „Arbeitswohnung“ handle es sich schließlich um eigene Räumlichkeiten, nicht bloß um ein im Wohnungsverband gelegenes Arbeitszimmer. Die Frage, ob die Wohnung den Mittelpunkt der gesamten beruflichen Tätigkeit bildet, stellt sich damit nicht.

Die Sache geht ans Bundesfinanzgericht. Und dieses entscheidet wie folgt: Wird eine Wohnung ausschließlich beruflich genutzt, lassen sich die Kosten als Werbungskosten geltend machen – sofern die Nutzung dieser Wohnung für eine bestimmte Erwerbstätigkeit unzweifelhaft sinnvoll ist. Und genau das ist der Fall, wenn eine Steuerpflichtige außerhalb der Wohnung keinen zweckmäßigen Arbeitsplatz für ihren Job hat.

In dem Erkenntnis des Bundesfinanzgerichtes gibt es auch noch interessante Aussagen

  • zum Nachweis der Privatkilometer bei der Sachbezugsberechnung und
  • zur Abzugsfähigkeit der Kosten eines Navigationsgerätes.

>> Lesen Sie den Volltext der BFG-Entscheidung

Pressekontakt

Mag. Angelika Trippolt

T: +43 1 27775-277

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