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Steuernuss 3 / 2017

Die Aufgabenstellung

Hans JÖRG betreibt ein EDV-Dienstleistungsunternehmen. 2015 ließ er sich eine Software-Wartung mit 4 Bitcoins abgelten. Deren damaliger Gegenwert lag bei EUR 1.000,–. Er verbucht die Bitcoins ordnungsgemäß als Umlaufvermögen und denkt nicht weiter daran.

Anfang September 2017 sind die 4 Bitcoins rund EUR 16.500,– wert. Hans JÖRG möchte den Wertzuwachs versilbern. Er fragt seinen Steuerberater, welche steuerlichen Folgen der Verkauf für ihn hat.

Welche der folgenden Antworten ist richtig?

a)     Der Verkauf erhöht Hans JÖRGs steuerpflichtigen Jahresgewinn um EUR 15.500,–.

b)     Es fallen 20 % Umsatzsteuer an.

c)      Der Verkauf ist steuerfrei, da außerhalb der Spekulationsfrist.

d)     Der Wertzuwachs wird mit dem Sondersteuersatz von 27,5 % versteuert.

Die Lösung

Die richtige Antwort lautet a). Die Bitcoins sind wie ein sonstiges betriebliches Wirtschaftsgut zu behandeln, weil sie nicht zinstragend veranlagt waren. Daher ist der Veräußerungsgewinn Teil des „normalen“ Jahresergebnisses und unterliegt nicht dem Sondersteuersatz von 27,5 %. Der Verkauf von virtuellen Währungen ist umsatzsteuerfrei. Die einjährige Spekulationsfrist ist in diesem Fall unerheblich, weil Hans JÖRG die Bitcoins im Betriebsvermögen gehalten hat.

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Steuernuss 2 / 2017

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